„Fischbach im Wandel der Jahrhunderte“
Willkommen in Fischbach – wo Tradition auf Natur trifft
Fischbach bei Idar‑Oberstein blickt auf eine lange Geschichte zurück: vom historischen Kupferbergwerk über blühende Handwerksbetriebe bis hin zu kleinen Gasthäusern, die das Dorfleben prägten. Heute verbindet Fischbach historische Spuren mit naturnaher Lebensqualität – ein Ort, an dem Vergangenheit, Gemeinschaft und die Schönheit der Hunsrücklandschaft lebendig bleiben.
Wir, das ist die Interessengemeinschaft Dorfrundgang, möchte diese Tradition am Leben erhalten.
Seit März 2024 führen wir daher einmal im Monat einen sogenannten Dorfrundgang statt.
Dort treffen sich Menschen, auch aus den Nachbargemeinden, um ein wenig mehr über Fischbach zu erfahren.
Termine und Motte werden wir jeweils hier bekannt geben.Auf der Seite berichten jeweils vom letzten Rundgang und machen auch Dokumente sichtbar und downloadbar.
November 2025
Die Fischbacher Kirche und "Märchen & Psychologie
Normaler Weise starten unsere Rundgänge immer en der "Kleene Brigg" mitten Im Ort an der Gemeindehalle.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einstimmung geht es dann auch schon los.
Im November war es anders: Treffpunkt war die Fischbacher Kirche. Das war dem Rhema des Dorfrundganges geschuldet.
Die "neue" Fischbacher Kirche wurde in den Jahren 1853 bis 1855 erbaut. Die Einweihung fand am 8. Oktober 1855 statt.
3 Relikte wurden damals von der alten Kirche "Am Schimmbersch" mit in die neue Kirche übernommen:
- ein alter Taufstein
- alter Bilder des Malers Johann Georg Engisch
- die Stummorgel aus dem Jahr 1843
Um die beiden letzten Punkte sollte es dieses mal gehen. Unter anderem.
Zur Stummorgel hatten wir einen Experten gewinnen können. In einem lebhaften Vortrag erläuterte er die Besonderheiten dieses kleinen Schatzes, der 1843 für 900 Gulden in der alten Kirche installiert worden war.
Die Gebrüder Stumm, Orgelbauer aus der Nähe von Rhaunen hatten in 6 Generationen Orgeln in ganz Deutschland geliefert.
Gefertigt aus langsam wachsender Eiche aus dem Hunsrück. Nur eine Markenzeichen dieser kostbaren Instrumente.
Noch lebhafter war, dieses Instrument im Spiel mit dem Kirchenmusiker Wolfgang Fink zu erleben.
Klicken sie einmal rechts auf die Orgel.
Fasziniert lauschten die Teilnehmer des Rundgangs dem Klangpotpourri des Meisters, gedankt von schallendem Applaus der Anwesenden.
Der 2. Teil des Rundgangs führte ins Gemeindehaus neben an.
Neele Hahn hatte einen Vortrag zu ihrer Facharbeit "Märchen & Psychologie" vorbereitet.
Was haben Märchen mit Psychologie zu tun? Sind es nicht einfach schöne Geschichten, die man den Kindern vorliest?
Bei weitem nicht. Betrachtet man die einzelnen Charaktere und Personen der Märchen, werden die Hintergründe vieler Märchen erst deutlich.
Neele Hahn erklärte das anhand des Märchens Schneewittchen. Begleitet wurde sie dabei von einem wunderbaren Schattentheater.
Auch ihr war ein langanhaltender Applaus gewiss.
Unterstützt wurde der Abend von der Jugend. Ob belegte Brötchen, Suppe, Zwiebelkuchen und allerlei süßen Leckereien, war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Damit schließen wir für das Jahr 2025 die Dorfrundgänge ab, vielleicht, um im Jahr 2026 mit neuen Themen zu starten.